Am 03.10. veranstaltete die GRÜNE JUGEND Regensburg eine Kundgebung am Haidplatz in Regensburg. Ziel dieser Veranstaltung war es, auf die Notwendigkeit der Entsiegelung und Begrünung der Altstadt in Regensburg aufmerksam zu machen. „Der Haidplatz ist im Sommer einer der heißesten Orte der Stadt. Hier findet man kaum Grün und die Steine heizen sich einfach sehr auf,“ berichtet Mirjam Enser, Sprecherin der Grünen Jugend. „Dieses Jahr hatten wir hier sogar eine Bodentemperatur von knap 40 Grad“, pflichtet ein*e Demonstrant*in bei.
Die GRÜNE JUGEND und andere zivilgesellschaftliche Organisationen fordern schon lange mehr Grün in der Stadt. „Wir haben am Kornmarkt begonnen mit dieser Art der Aktion, dort hat es geklappt, Parkplätze werden zu Bäumen umgewandelt. Jetzt wollen wir andere Orte in der Stadt begrünen,“ meint Enser weiter. „Vor allem wollen wir dauerhafte und funktionierende Lösungen. Nicht nur kleine Bäume in irgendwelchen Kübeln, sondern fest stehende und somit schattenspendene Bäume.“ ergänzt Yassin Domke, Regensburger Stadtrat für die Grüne Jugend.
Die Menschen haben es sich auf dem Haidplatz gemütlich gemacht. Picknickdecken, Musik, Spiele, all das wurde auf dem Platz ausgebreitet. „Wir wollten eine neue Perspektive für Plätze in der Altstadt aufdecken“, kommentiere Domke: „Die Altstadt braucht mehr 3. Orte an denen sich alle Menschen ohne, wie in einem Cafe oder Restaurant etwas kaufen zu müssen, aufhalten und wohlfühlen können.“ „Vor allem für die ganz jungen und Älteren sind die Temperaturen eine gesundheitliche Gefahr“, ergänzt eine Sprecherin von Fridays for Future , „eine Stadt sollte für alle da sein und bei den steigenden Temperaturen ist das für viele einfach nicht möglich, wenn wir nicht etwas zur Kühlung beitragen. „
Am Ende der Veranstaltung sind alle sehr zufrieden. Auch die Menschenkette als Teil des nationalen Bündnisses „Es brennt“ war ein voller Erfolg. „Wir werden diese Aktion sicherlich noch häufiger machen, vor allem wenn es wieder wärmer wird. Wir haben einen längeren Atem als Menschen, die die Begrünung verhindern wollen und geben nicht schnell auf“, konkludiert Enser.
