Ausstellung: Tschornobyl 1986–2026: Schatten einer Ära

Im Rahmen der kulturellen Wochen findet in Zusammenarbeit mit Hromada Regensburg e.V., dem Evangelischen Bildungswerk e.V. und dem Bund Naturschutz Bayern eine Fotoausstellung im Evangelischen Bildungswerk statt. 

Im Mittelpunkt steht das Werk von Julia Drahan: Die in Regensburg lebende und arbeitende Fotografin und Content Creatorin ukrainischer Herkunft nimmt uns mit auf eine eindringliche Reise in die Sperrzone von Tschornobyl.

40 Jahre nach der Katastrophe blicken wir durch ihre Linse auf die Lehren aus einer nuklearen Tragödie – und auf die Herausforderungen von heute. In ihren Reportage-Fotografien aus den Jahren 2018 und 2019 hält sie fest, wo am 26. April 1986 die Zeit stehen blieb: von den verlassenen Straßen der Stadt Prypjat über die monumentale Antenne „Duga“ bis hin zu stillen Momenten im Dorf Kopatschi.

Julia Drahan verbindet in ihrem Stil dokumentarische Präzision mit künstlerischer Tiefe. Ihre Bilder zeigen mehr als nur Zerstörung; sie sind eine Reflexion über die „Schatten einer Ära“, über die beeindruckende Kraft der Natur, die den Beton durchbricht, und zugleich eine eindringliche Mahnung an die Risiken unserer heutigen Welt. Besonders schmerzlich: Die Zone, die sie noch besuchen konnte, ist durch den Krieg erneut zu einem Ort akuter Gefahr geworden.

Im Rahmen der Ausstellung gibt es eine Highlights, die ebenfalls kostenfrei zu besuchen sind:

  • Vernissage: Montag, 28. September 2026 | 19:30 – 20:30 Uhr (Eintritt kostenfrei und barrierefrei)
  • 27. Oktober, 18:30 Uhr: Podiumsdiskussion „Tschornobyl gestern – Risiken heute. Macht und Verantwortung“ Mit Oliver Groth (Bündnis 90/Die Grünen), Franz Waldmann (Bund Naturschutz) und Prof. em. Dr. Martin Creuzburg (Physik, Uni Regensburg)
  • 29. Oktober, 18:30 Uhr: Vortrag „Tschornobyl – Geschichte der Katastrophe und ihre Lehren“ Mit Franz Waldmann (Bund Naturschutz) und Anatoli Saveliev (Hromada Regensburg).

Weitere Informationen findet ihr unter: www.hromada-regensburg.de

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