Wegweisung für den Radverkehr in Regensburg

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Ein gutes Fahrradnetz besteht nicht nur aus sicheren Wegen, sondern auch aus einer klaren und verständlichen Beschilderung. Die grüne Fraktion im Regensburger Stadtrat will deshalb wissen, wie ein flächendeckendes Wegweisungssystem für den Radverkehr umgesetzt werden soll, was der aktuelle Stand ist und wie die digitale Navigation entlang des Hauptradroutennetzes weiterentwickelt wird.

„Wer mit dem Fahrrad sicher und zügig durch die Stadt kommen soll, braucht Orientierung. Analog wie digital,“ betont Grünen-Stadtrat Michael Achmann-Denkler. „Eine gute Wegweisung lenkt den Radverkehr sinnvoll durch die Stadt und hilft, gefährliche Situationen und Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmenden zu vermeiden.“

Die Stadtratsgrünen verweisen darauf, dass das bestehende Beschilderungssystem bislang vor allem auf den Freizeitverkehr ausgerichtet ist. Für den Alltagsradverkehr fehle ein einheitliches System noch.

„Gerade wenn wir mehr Menschen fürs Radfahren im Alltag gewinnen wollen, müssen Wege intuitiv und einfach auffindbar sein“, erklärt Maria Simon, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Dazu gehört neben einer einheitlichen Beschilderung auch, dass die Hauptradrouten zuverlässig digital abgebildet werden“

Mit ihrem Antrag fordert die grüne Fraktion einen Bericht der Verwaltung zu Standards, Prioritäten und Zeitplänen für die Einführung eines flächendeckenden Wegweisungssystems. Ziel ist es, den Radverkehr in Regensburg sicherer, übersichtlicher und attraktiver zu machen.