Die Stadtratsgrünen setzen sich für neue Wege beim Bau von bezahlbarem Wohnraum ein. Mit einem Antrag im Stadtrat soll die Verwaltung prüfen, ob ein offener Immobilienfonds eingerichtet werden kann, der gezielt kommunale Wohnungsbauprojekte in Regensburg finanziert.
„Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist sehr angespannt“, so Dr. Helene Sigloch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen. Gleichzeitig sind die staatlichen Fördermittel für sozialen Wohnungsbau leer. Um dennoch dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, braucht es aus Sicht der Grünen zusätzliche Instrumente und neue Finanzierungsquellen.
„Der vorgeschlagene Fonds soll Kapital von institutionellen Anlegern und von privaten Investor*innen bündeln und damit den kommunalen Wohnungsbau der Stadtbau fördern.“, erklärt Fraktionsvorsitzende Maria Simon den Vorstoß der Grünen. So könnte neues Kapital für den Wohnungsbau mobilisiert werden.
Für Anleger*innen bietet ein solcher Fonds eine vergleichsweise sichere, langfristige und kapitalerhaltende Anlageform. Für die Stadt eröffnet er die Möglichkeit, kommunalen Wohnungsbau auch in Zeiten knapper Fördermittel weiter voranzubringen.
„Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine dringende aktuelle Herausforderung. Viele verschiedenen Ansätze sind nötig, um für diese Herausforderung Lösungen zur finden. Neben der Debatte über das Baulandmodell möchten wir weitere Überlegungen einbringen. Ziel ist es, mehr Wohnraum und vor allem mehr bezahlbaren Wohnraum in Regensburg zu schaffen.“, schließt Sigloch ab.